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Die Auswirkungen von FIN 46 auf die Bewertung und Zuverlässigkeit von Verbindlichkeiten aus synthetischen Leasingverträgen

Carolyn M. Callahan, PhD R. Smith A. Wheeler-Spencer
Journal of Accounting and Public Policy. Juli 4, 2013

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Abstrakt

Wir prüfen, ob die Übernahme der FASB-Interpretation Nr. 46 / R (FIN 46), Konsolidierung variabel verzinslicher Unternehmen - eine Interpretation von ARB Nr. 51 - die Marktbewertung und die damit verbundene Bewertungszuverlässigkeit von synthetischen Leasingverbindlichkeiten verändert hat. FIN 2003 wurde 46 verabschiedet und erfordert die Bilanzierung vieler bisher außerbilanzieller Strukturen, einschließlich synthetischer Leasingverhältnisse. Synthetische Leasingverhältnisse sind hybride Finanzierungsstrukturen, mit denen Unternehmen vor FIN 46 die steuerlichen Vorteile des Eigentums an Vermögenswerten maximieren konnten, während die Behandlung von Operating-Leasingverhältnissen im Jahresabschluss des Unternehmens beibehalten wurde. Wir identifizieren eine Stichprobe von 125 synthetischen Leasingunternehmen, die von FIN 46 betroffen sind. Dabei wird eine Methodik angewendet, die mit Dhaliwal et al. (2011) aktivieren wir diese Leasingverbindlichkeiten in der Zeit vor FIN 46 konstruktiv und vergleichen die Marktbewertung dieser Verbindlichkeiten mit aktivierten Leasingverhältnissen nach Anwendung des Standards. Wir stellen fest, dass der Markt den im Abschluss erfassten synthetischen Leasingverpflichtungen ein größeres Gewicht beimisst als den im zugehörigen Anhang ausgewiesenen Verbindlichkeiten. Schließlich stützen wir uns auf ökonometrische Verfahren, die in Barth (1991) entwickelt und in Choi et al. (1997) zu untersuchen, ob die unterschiedliche Marktbewertung von Leasingverbindlichkeiten nach FIN 46 teilweise auf wahrgenommene Unterschiede in der Messzuverlässigkeit zurückzuführen ist. Die Ergebnisse zeigen, dass für alle untersuchten Leasingverbindlichkeiten ein Zuverlässigkeitseffekt nach FIN 46 vorliegt. Die synthetischen Leasingbeträge sind zwar am unzuverlässigsten, weisen jedoch nach FIN 46 den größten Anstieg der Zuverlässigkeit auf, was darauf hinweist, dass die wahrgenommene Messzuverlässigkeit teilweise die mit FIN 46 verbundene unterschiedliche Marktbewertung erklärt. Unsere Ergebnisse haben das Potenzial, die laufenden zu informieren Standarddebatte über die mögliche Aktivierung aller Leasingverhältnisse. Darüber hinaus hat unsere Studie auch wirtschaftliche Auswirkungen auf Manager, die sich mit den potenziellen Einschränkungen der durch die Rechnungslegungsvorschriften auferlegten Optionen zur Finanzierung von Vermögenswerten befassen.

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