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Kurzfristige CEO-Vergütung in spekulativen Märkten: Ein kontrolliertes Experiment

Minjie Huang, PhD Yen-Cheng Chang Yu Siang Su Kevin Tseng
Zeitgenössische Buchführungsforschung. März 1, 2021

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Abstrakt

Bolton, Scheinkman und Xiong (2006) modellieren ein Umfeld, in dem Anleger anderer Meinung sind und Leerverkaufsbeschränkungen dazu führen, dass pessimistische Ansichten über Aktienkurse weniger einflussreich sind, was zu spekulativen Aktienkursen führt. Eine theoretische Implikation des Modells ist, dass bestehende Aktionäre die spekulativen Aktienkurse ausnutzen können, indem sie (i) Managervergütungsverträge entwerfen, die die kurzfristige Performance fördern, und (ii) ihre Aktien anschließend an optimistischere Investoren verkaufen. Wir dokumentieren empirische Unterstützung für diese Theorie, indem wir feststellen, dass eine exogene Beseitigung (Regulation SHO) von Leerverkaufsbeschränkungen die Bereitstellung kurzfristiger Anreize einschränkt, ein Effekt, der sich in einer längeren CEO-Vergütungsdauer widerspiegelt. Der Effekt konzentriert sich auf Aktien mit hoher Meinungsverschiedenheit der Anleger und kurzfristig orientiertem institutionellem Besitz. In Übereinstimmung mit früheren Arbeiten stellen wir auch fest, dass eine längere CEO-Vergütungsdauer zu längeren CEO-Investitionshorizonten, weniger Überinvestitionen und weniger Ertragsmanagement führt. Insgesamt sprechen unsere Ergebnisse für die beitragende Rolle spekulativer Aktienkurse bei der kurzfristigen Ausrichtung von Unternehmen. Schließlich impliziert unsere Studie, dass wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des kurzfristigen Denkens der Unternehmen Aktienmarktspekulationen angehen und Mechanismen fördern sollten, die die Vergütung von Führungskräften an die längerfristige Aktienkursentwicklung binden.

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