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Anlagehorizonte der Aktionäre und Finanzierung von Bankschulden

Zeitschrift für Banking & Finance. Januar 23, 2020

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Abstrakt

In diesem Artikel werden die Auswirkungen des Anlagehorizonts institutioneller Aktionäre auf die Verwendung von Bankschulden durch ein Unternehmen untersucht. Wir stellen fest, dass sich das kurzfristige institutionelle Eigentum an dem Kreditunternehmen negativ auf die Finanzierung von Bankschulden auswirkt. Diese Feststellung liefert Belege im Einklang mit den Anreizen zur Überwachung der Vermeidung kurzfristiger Aktionäre. Im Gegensatz dazu wirkt sich eine langfristige institutionelle Eigenverantwortung positiv auf die Abhängigkeit des Unternehmens von der Finanzierung von Bankschulden aus. Diese Effekte werden durch eine höhere Eigenverantwortung des Managements und motiviertere Investoren abgeschwächt und durch eine höhere Informationstrübung noch verstärkt. Unsere Ergebnisse sind robust gegenüber potenziellen Bedenken hinsichtlich der Endogenität, Auswirkungen auf die Unternehmensgröße und alternativen Anlagehorizontmaßnahmen. Die Untersuchung der Auswirkungen von Anlagehorizonten auf die Schuldensicherheit, die Fälligkeit der Schulden und die Schuldenklauseln bestätigt unsere wichtigsten Ergebnisse.

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