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Wie beeinflussen situative Faktoren die ethische Entscheidungsfindung im Unternehmertum? Die Rolle der selbstkonstruktiven, zeitkonstruktiven und moralischen Identität

Journal of Ethics & Entrepreneurship. September 30, 2018

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Abstrakt

Unternehmer sind in der Regel mit knappen Ressourcen, hoher Unsicherheit und einem Wettbewerbsumfeld konfrontiert, wenn sie sich in einem frühen Stadium befinden. Angesichts dieser Anforderungen und des starken Wunsches, den Erfolg ihres Unternehmens sicherzustellen, könnten Unternehmer versucht sein, finanzielle Eigeninteressen vor ethischen Erwägungen zu priorisieren. Individuelle Unterschiede können diese Aktionen jedoch beeinflussen. In dieser Arbeit untersuchen wir, wie selbstkonstruktiv (das Ausmaß, in dem das Selbst unabhängig oder voneinander abhängig mit anderen definiert ist), zeitlich-konstruktiv (das Ausmaß, in dem Individuen abstrakt oder konkret denken) und moralische Identität (das Selbst eines Schauspielers) sind (Konzeption in Bezug auf moralische Werte, Tugenden und Verhaltensstandards) beeinflussen die ethische Entscheidungsfindung von Unternehmern. Die Ergebnisse zeigen, dass interdependentes Selbstkonstruieren und distales Zeitkonstruieren interaktiv die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, dass Unternehmer ethische Entscheidungen in Bezug auf Kunden und unternehmerische Werte treffen, jedoch nicht in Bezug auf Mitarbeiter oder externe Rechenschaftspflicht. Wir finden auch, dass moralische Identität den interaktiven Effekt von Selbstkonstruktion und Zeitkonstruktion auf ethische Entscheidungsfindung abschwächt. Wir bieten Unternehmern, Pädagogen und politischen Entscheidungsträgern Implikationen für die Erleichterung ethischer Entscheidungen.

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