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Aktienrisiko als Determinante der zukünftigen Volatilität der Laufzeitstruktur

Zeitschrift für Finanzmärkte. September 1, 2015

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Abstrakt

Jüngste Literatur zeigt sowohl, dass die Volatilität am Anleihemarkt im Gegensatz zu den Auswirkungen affiner Laufzeitstrukturmodelle nicht durch den Querschnitt der Anleiherenditen überspannt wird, als auch, dass Preiseinflüsse von der Flucht zur Qualität offenbar die Aktien- und Anleihemärkte verbinden. Mit dieser Motivation untersuchen wir, ob das Aktienrisiko eine Determinante für die zukünftige Volatilität der Treasury-Laufzeitstruktur im Zeitraum 1997-2011 ist, und zwar in einem Rahmen, der die in der Literatur vorgeschlagenen Anleihemarktvariablen kontrolliert. Wir stellen fest, dass das Aktienrisiko, gemessen an der impliziten Volatilität aus Aktienindexoptionen, inkrementell zuverlässige Informationen für die nachfolgende Volatilität von: (1) T-Bond-Renditen, gemessen an den Renditen von 10-jährigen T-Note-Futures-Kontrakten, enthält. 2) das Niveau der Termstruktur, gemessen an der ersten Hauptkomponente der Termstruktur, und (3) die Steigung der Termstruktur, gemessen sowohl an der zweiten Hauptkomponente der Termstruktur als auch an einer Laufzeit von 10 Jahren minus 6 Monaten Ertragsausbreitung. Unsere intertemporalen Ergebnisse stützen die Auffassung, dass das Aktienrisiko dazu beitragen kann, Bewegungen in der Laufzeitstruktur zu verstehen, die über einen Ansatz hinausgehen, der den Anleihemarkt nur isoliert betrachtet.

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