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Emotionen und affektive Polarisierung: Wie sich Begeisterung und Angst vor Präsidentschaftskandidaten auf die Einstellungen der Parteien auswirken

Abigail Koenig, PhD B. McLaughlin D. Holland BA Thompson
Amerikanische Politikforschung. Dezember 16, 2019

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Abstrakt

Im Kontext einer zunehmend gespaltenen Bevölkerung wurde in diesem Artikel untersucht, wie die Gefühle (Begeisterung und Angst) der Partisanen gegenüber US-Präsidentschaftskandidaten die affektive Polarisierung verstärken oder verringern können. In Studie 1 (Paneldaten von American National Election Studies [ANES] 2008–2009) stellten wir fest, dass die Begeisterung für den gruppeninternen Kandidaten und die Besorgnis über den gruppenexternen Kandidaten mit einem höheren Grad an affektiver Polarisierung verbunden waren, während die Begeisterung für den außenstehenden Kandidaten -Gruppenkandidat war mit einem niedrigeren Grad an affektiver Polarisation verbunden. In Studie 2 (Paneldaten 2016) stellten wir fest, dass die Begeisterung innerhalb der Gruppe mit einem höheren Grad an affektiver Polarisierung und die Begeisterung außerhalb der Gruppe mit einem niedrigeren Grad an affektiver Polarisierung zusammenhängt, aber weder die Angst innerhalb der Gruppe noch außerhalb der Gruppe signifikant war im Zusammenhang mit affektiver Polarisation. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass die Begeisterung für Kandidaten außerhalb der Gruppe die affektive Polarisation möglicherweise auf einzigartige Weise stören kann und dass es wichtig ist, die Quelle einer Emotionsantwort und nicht nur die Art der Emotion zu berücksichtigen.

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