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Ist die Quelle des externen Wissens wichtig? Untersuchung der Rolle von Kunden-Co-Creation und Partner-Sourcing bei der Schaffung und Innovation von Wissen

Informationsmanagement. Mai 28, 2020

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Abstrakt

Externes Wissen wird allgemein als entscheidend für organisatorische Innovationen angesehen. Es fehlt uns jedoch ein Verständnis dafür, wie unterschiedliche Wissensquellen - nämlich das Wissen von Kunden und Partnern - die Innovation beeinflussen. Basierend auf der wissensbasierten Sichtweise des Unternehmens entwickeln und testen wir theoretisch ein Modell von Mechanismen, mit denen zwei Formen des externen Wissenserwerbs, nämlich die gemeinsame Schaffung von Kunden und die Beschaffung von Partnern, die Schaffung und Innovation von Wissen fördern. Wir gehen davon aus, dass die verschiedenen Formen des externen Wissenserwerbs unterschiedlich zu den Innovationsergebnissen beitragen. Schließlich untersuchen wir die moderierende Rolle der Fähigkeit zur Wissensverbreitung in Bezug auf die Beziehungen zwischen externem Wissen beider Formen. Wir testen unser vorgeschlagenes Modell anhand von Daten, die von 655 Organisationen in zwei wissensintensiven Sektoren gesammelt wurden, nämlich Finanz- und Informationstechnologie. Unser Modell erklärt 65% der Varianz bei der Schaffung von Wissen und hebt hervor, dass Unternehmen mit einem höheren Grad an Wissensschaffung eher durch neue Patente innovativ sind. Wir erweitern frühere Forschungen zur gemeinsamen Schaffung von Kunden und zur organisatorischen Innovation, indem wir intervenierende organisatorische Variablen und Mechanismen identifizieren, die die Auswirkungen von externem Wissen auf die Innovation erläutern. Die Ergebnisse bieten Unternehmen wichtige Implikationen hinsichtlich der Fähigkeiten, die erforderlich sind, um externes Wissen für Innovationen zu nutzen.

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