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Interkulturelle Konsumentenpsychologie

Aaron Barnes, PhD S. Shavitt
Consumer Psychology Review. Dezember 7, 2018

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Abstrakt

In den letzten 25 Jahren hat sich die interkulturelle Verbraucherpsychologie zu einem gut erforschten Bereich entwickelt, der wichtige Erkenntnisse darüber liefert, wie kulturelle Unterschiede die Verbraucherphänomene beeinflussen. Diese Übersicht fasst kritische Entwicklungen des letzten Jahrzehnts der Forschung zusammen, die sich auf die am häufigsten untersuchten kulturellen Dimensionen beziehen. Zunächst beschreiben wir, wie kulturelle Unterschiede in Individualismus und Kollektivismus neue Erkenntnisse über die Verfolgung von Verbraucherzielen und Selbstregulierungsprozesse bieten. Als nächstes heben wir die Rolle des ganzheitlichen und analytischen Denkens in Verbraucherphänomenen hervor, die von der Preisgestaltung bis zum Branding reichen. Wir beschreiben dann die horizontale und vertikale Verfeinerung von Individualismus und Kollektivismus sowie die Glaubensdimension der Machtdistanz, die sich beide mit kulturellen Orientierungen in Bezug auf Hierarchie und Macht befassen. Wie wir beschreiben, haben diese Unterscheidungen Auswirkungen auf wichtige Verbraucherergebnisse wie Impulskonsum und prosoziales Verhalten. Schließlich blicken wir auf eine sich abzeichnende kulturelle Unterscheidung, normative Enge und Lockerheit, und machen auf signifikante Veränderungen in der Praxis der interkulturellen Verbraucherforschung aufmerksam.

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