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COVID-19-Bestimmungen, politische Institutionen und die Umwelt

Umwelt- & Ressourcenökonomie. November 25, 2021

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Abstrakt

Die COVID-19-Pandemie war in vielen Ländern der Welt mit kurzfristigen Verbesserungen der Luftqualität verbunden. Wir untersuchen, ob der Grad an Demokratie und politische Institutionen eine Rolle gespielt haben. Wir liefern neuartige empirische Evidenz aus 119 Ländern. Eine gegebene Strenge der Richtlinien zur Eindämmung und Abriegelung von COVID-19 hatte stärkere Auswirkungen auf die Luftqualität in demokratischeren Ländern und in Ländern mit mehrheitlichen statt proportionalen Wahlregeln. Unsere Schätzungen deuten darauf hin, dass die Verbesserung der Luftqualität in Mehrheitssystemen um rund 57 % größer war als in proportionalen Systemen. Auch das Vertrauen in die Regierung, das Vertrauen in die Politiker und das Sozialkapital beeinflussten die Ergebnisse.

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