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Der interaktive Effekt des Glaubens an ein formbares Schicksal und schicksalhafte Voraussagen über die Wahl

Katina Kulow, PhD H. Kim Thomas Kramer
Journal of Consumer Research. April 1, 2014

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Abstrakt

Trotz der Allgegenwart schicksalhafter Vorhersagen im Leben der Verbraucher ist wenig darüber bekannt, wie sich diese Vorhersagen auf die spätere Auswahl auswirken. Diese Forschung betrachtet das Schicksal als unvermeidliches Ergebnis und geht davon aus, dass Verbraucher, die an das Schicksal glauben, eine implizite Theorie über die Natur des Schicksals haben, so dass einige der Ansicht sind, dass ihr Schicksal vorherbestimmt ist und außerhalb des individuellen Einflusses liegt, während andere glauben, dass ihr Schicksal formbar ist und kann gewechselt werden. Zwei Studien zeigen, dass der Auswahlanteil einer nachsichtigen (gegenüber einer tugendhaften) Option nur bei Verbrauchern zunimmt, die glauben, dass ihr Schicksal formbar ist, wenn ihnen ein ungünstiger Tag vorausgesagt wird. Dieses Ergebnis scheint mit dem Argument übereinzustimmen, dass sie absichtlich eine nachsichtige Option als bewusste Strategie wählen, um einen ungünstigen Tag vor sich zu kompensieren. Die Analyse verbaler Protokolle weist jedoch auf einen zufälligen Charakter nachsichtiger Entscheidungen unter denen hin, die an ein formbares Schicksal glauben. Die Forschung diskutiert auch Randbedingungen und wirft Zweifel an einer alternativen Erklärung auf der Grundlage der Reaktanz auf.

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